Wümme Trilogie III – Rutschpartie bei Wasserhorst

Nach dem gelungenen Auftakt ab Ottersberg in der Wümme-Trilogie I und dem Drei-Schleusen-Rundkurs der Trilogie II sollte uns der dritte und somit letzte Abschnitt der Wümme-Trilogie über die kleine Wümme bis Dammsiel und von dort über die Wümme bis in die Lesum führen. Nach einem Umtragen der Boote bei Wasserhorst sollte uns der Maschinenfleet bei diesem Rundkurs wieder zurück zum Bootshaus führen. Pünktlich um 12:30 Uhr ging es für uns ( Jörg, Anne, Conny, Lutz, Sebastian und Martin – unserem Gast aus Cottbus) am Bootshaus los. Nach der ersten erfolgreichen Schleusung von Anne ließen wir es auf der kleinen Wümme recht langsam angehen…

Kekspause auf der kleinen Wümme

Bei der Dammsielschleuse legten wir schließlich unsere zweite Pause ein, zunächst am Boot neben kleingärtnerischem Plastikgetier…

…und danach bei einem kühlen Bier im Biergarten des Dammsiel-Restaurants.

Nach dem Schleusen in die Wümme ging es für uns Richtung Lesum weiter. Während wir auf der Wümme eigentlich noch recht zuversichtlich waren, wurde uns auf der Lesum schließlich klar, dass wir bei dieser Tour wohl nicht trocken davonkommen werden.

Was uns bei unserer Umtragestelle bei Wasserhorst dann jedoch erwartete, übertraf dann doch alle unsere Erwartungen: Der Ausstieg war mit einer Schlammschicht bedeckt, die durch den inzwischen einsetzenden Regen eine „Rutschpartie bei Wasserhorst“ einleiten sollte. Schaffte man es auf die Betonrampe und aus dem Boot heraus, konnte man noch immer mühelos wieder ins Wasser reinschlittern.

Nachdem alle Boote aus dem Wasser waren, fanden wir direkt an der Einstiegsstelle zum Maschinenfleet unter den Bäumen eine trockene Rastecke, bei der wir den gröbsten Schauer abwarteten und unsere Verpflegungsbeutel leerten. Das ursprüngliche Ziel, um 18 Uhr wieder am Bootshaus zu sein, geriet dabei jedoch in immer weitere Ferne.

Wieder in den Booten ging es für uns dann über den zunächst noch recht begrünten und im anschließenden Streckenverlauf dann von Hochspannungsmasten umgebenen Maschinenfleet zurück zum Bootshaus. Beim Anblick vom Sander-Center verschlug es Martin fast die Sprache, da er von hier aus bei 130 kmh bislang immer 5 Minuten auf der Autobahn bis zu unserem Bootshaus brauchte und wir uns nun mit maximal 5 kmh fortbewegten.

Gegen 21 Uhr – und nach einer weiteren erfolgreichen Schleusung durch Anne – sollten wir am Ende schließlich doch noch unser Bootshaus erreichen. Der Tag fand schließlich bei Anne – unserer Verpflegungswartin – noch einen kulinarischen Ausklang, wobei sämtliche Fotos der Wümme-Trilogien nochmal betrachtet und kritisch interpretiert wurden.

BILANZ DER WÜMME-TRILOGIE III: 2 NEUE SERVICE-ÄMTER BESETZT

Mit der zweimaligen erfolgreichen Bedienung der Selbstbedienungsschleuse hat Anne im Laufe der Tour die letzten Teile ihrer Prüfung zu unserem „Schleusendiplom“ bestanden und darf sich fortan mit dem vereinsinternen Ehrentitel „Schleusenwartin des NSB“ schmücken. Sie überzeugte dabei sowohl mit außergewöhnlichen Haltungsnoten an der Handkurbel…

…wie auch im gekonnten Spagat zwischen den Schleusentoren.

Und auch Lutz sollte auf dieser Tour zu seinem Amt kommen: da er sich mit seinem vogelkundlichen Wissen auch während dieser Tour gefährlich weit über die Bootskante lehnte, wurde ihm letztendlich die Entdeckung eines Eisvogels bei Wasserhorst zum Verhängnis, so dass er sich fortan als ehrenamtlicher Vogelwart mit dem NSB verbunden fühlt.

Auf der nächsten Tour auf der Geeste wird sich zeigen, inwieweit sich Anne und Lutz in ihren neuen Ämtern bewähren können…

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