Heidefluss-Tour-2013

Unsere Heide-Kleinflusstour 2013 führte uns diesmal im Monat September an die Böhme. Nach bewährtem Muster haben wir uns wieder einen schönen und für uns unbekannten Heidefluss ausgesucht der mit einigen Baumhindernissen und idyllischen Abschnitten beworben wurde.

Am späten Freitagnachmittag ging es los Richtung Soltau und dessen nahe gelegenen Campingplatz Imbrock wo wir den Abend zwischen Grill und Lagerfeuer genossen. Der Campingplatz lag unmittelbar an der Böhme, so dass sich am Samstagmittag 10 muntere Paddler/innen in die Boote schwangen und aufbrachen.

Boehme_Kajaks1 Boehme_Kajaks2 Boehme_Kajaks3

Für den ersten Tag hatten wir 17 km Strecke von Imbrock bis nach Vierde geplant. Der erste Eindruck war schon mal vielversprechend. Überhängende Weiden, viel Unterwasserpflanzen und ein gemütlich vor sich hin fließendes Gewässer machten gute Laune. Das Wetter spielte mit und breitere Abschnitte wechselten sich mit zum Teil dicht mit Schilf verwachsenen Abschnitten ab.

Da wir diesmal im September und nicht wie gewohnt im Mai paddelten fehlte der sonst obligatorische, revierverteidigende Schwan. Als Entschädigung gab es aber ein eher aufdringliches und nicht minder gefräßiges Mini-Pferd während der Pause an einem alten und verlassenen Sägewerk.

Boehme_Pferd1 Boehme_Kanadier Boehme_Pferd2

Pünktlich als das Wetter schlechter wurde erreichten wir den Campingplatz Böhmeschlucht bei Vierde welcher direkt am Gewässer in einer Schleife der Böhme lag. Die Umgebung war etwas hügelig und mit dichtem Wald bewachsen, die Böhme hat sich hier deutlich ins Relief eingeschnitten was anscheinend namensgebend für den Campingplatz war. Die Zelte bauten wir wie es sich gehört direkt am Wasser auf und es gab lecker Nudeln und Tortellini. Trotz wieder einsetzendem und ziemlich hartnäckigem Regen entschlossen wir uns ein Lagerfeuer zu machen und nutzen es zum Aufwärmen und Trocknen unserer nach dem Essen nass gewordenen Sachen.

Boehme Boehme_Fluss Boehme_Lagerfeuer

Am zweiten Tag hatten wir 16 km von unserem Rastplatz bis Walsrode auf dem Plan. Die Böhme wurde hier bereits breiter. Wir fuhren häufiger durch waldige Abschnitte und erreichten in Bad Fallingbostel eine riesige Sohlgleite. Umtragemöglichkeit nutzen oder Augen zu und durch war hier die Frage.

Einige von uns entschieden sich im Boot sitzen zu bleiben und nutzten die im Norden eher seltene Gelegenheit etwas Wildwassererfahrungen zu sammeln. Die Quote der trocken gebliebenen Paddler blieb auch recht hoch. 😉 Zur Belohnung unserer Mühen wurde dort eine Pause eingelegt und direkt ein Eiscafé angesteuert. Zurück auf dem Wasser wurden wir von einem recht aufmerksamen Wachhund unsanft weitergetrieben und genossen die letzten Kilometer auf diesem schönen Fluss. In Walsrode stiegen wir dann aus, beluden den Trailer mit unseren Booten und zurück nach Bremen. Wieder einmal hatte sich unser Ausflug in die Lüneburger Heide gelohnt und wir behalten die Böhme in guter Erinnerung!

Text: Peter
Fotos: Sebastian

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