Archive for the 'Berichte' Category

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Alster Grachten Fahrt 2013

Schon am Freitag hat kleine Gruppe unsere Kajaks auf den Anhänger geladen, damit wir Samstag nicht wie gewohnt zu spät an den Start gehen müssen.
Wie es aber natürlich so kommt, sind wir entspannt als letzte Gruppe ins Wasser gekommen. Obwohl Regen vorhergesagt war, blieb es den ganzen Tag über trocken und ganz kurz blinzelte uns sogar die Sonne zu.

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Es war eine schöne Abwechslung, mal über andere als unsere eigenen Kanäle paddeln zu können. Spätestens der Blick über die Alster auf Hamburg entschädigte das frühe Aufstehen. Bei den Schleusen zum Hafen waren dann nicht mehr wir die Touristen sondern wurden zur Attraktion für die zahllosen Touristen am Ufer der Alster und auf den Alsterdampfern.

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Leider konnten wir uns in diesem Jahr nicht den leicht überteuerten Bau der Elbphilharmonie im Hafen ansehen. Dafür ging es aber vorbei an schiefstehenden, alten Fachwerkhäusern in den Nikolaifleet. Zwischen „Holzbrücke“ und „Hoher Brücke“ liegt der letzte erhaltene Fleetabschnitt mit der typischen althamburgischen Bebauung.

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Nach der Schleusung, zurück auf die Alster, ging es direkt zur verdienten Erbsensuppe beim Hamburger Kanu Club e.V., den wir selbstverständlich wieder als letzte erreichten und auch wieder als fast letzte Gruppe verließen.

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Später erreichten wir nach einer kleinen Runde über ein paar weitere Kanäle wieder das Vereinsgelände des VfL 93 Hamburg e.V. Zur Stärkung gab es Leckeren Kuchen, Kaffee und Tee.
Ein schöner Ausflug, bei dem wir im nächsten Jahr bestimmt auch wieder dabei sein werden.

Text: Tristan
Fotos: Claudia

NSB-Wattwanderabteilung

Die NSB-Wattwandertour 2013 fiel leider aus.  Erst einmal mangels Beteiligung, aber allen, die eigentlich mitwollten und doch nicht konnten: ihr habt nichts verpasst. Der gebuchte Wattführer meldete sich morgens am Starttag und sagte aufgrund extrem hoher Wasserstände die Tour ab. Da hatten sich Nipptide, kräftiger Nordwestwind und noch so einiges zusammengetan, um den Wasserstand im Wattenmeer aufzuschaukeln, so dass am Ende ca. 1 Meter über mittlerem Niedrigwasser vorhergesagt war. Mittleres Niedrigwasser heißt: ca. knie- bis oberschenkeltiefe Priele. Plus ein Meter kann sich jeder dann selbst ausrechnen…

Ein Screenshot der BSH-Vorhersage mag dies illustrieren:

Wasserstand 31.8.13

M.

Ochtum Rundtour 2013

Bei schönem Wetter trafen wir uns, wie auch schon im letzen Jahr, um den 10,5km langen Ochtum Rundkurs zu erpaddeln.

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Nach dem gemütlichen beladen des Bootstrailers ging es dann verteilt in zwei Wagen zur Einsetzstelle unter einer Brücke direkt an der Ochtum. Von hier ging es dann entlang des Flughafens und auf den Spuren der Freimarktsregatta vorbei am Bootshaus des Kanu Vereins Warturm. Nach einer kleinen Kuschelpartie in der Schleuse folgte an der nächsten Umtragestelle eine gemütliche Pause.

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Der Rückweg durch die verschlungene Ochtum mit ihren Nebenarmen und Inseln erwies sich als nicht so einfach wie erwartet und endete in einem durch die Büsche und über Baumstämme paddeln in einem winzigen Seitenarm. Nachdem dieser gemeistert war sahen wir auch die breite „normale“ Fahrrinne und fragten uns wie wir die übersehen konnten…
Zurück am Startpunk wurden die Boote gemütlich verstaut und gut gelaunt zum Bootshaus zurück gefahren.

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Wieder eine schöne Tour, die wir auf jeden Fall wiederholen sollten.

Text: Johannes
Fotos: Florian

„Müllpaddeln“ – Bremen räumt auf…

…hieß es am Wochenende des 12. / 13. April. Die ganze Stadt war wie immer zum Frühjahrsputz aufgerufen und der NSB war natürlich von der Wasserseite aus wieder dabei!

Diesmal sollte laut Veranstalter der Freitag vornehmlich der Tag der Schulklassen sein, der Samstag der Tag der Erwachsenen. Also trafen sich vier motivierte NSBler am Samstag um 10 Uhr beim Bootshaus. Ein fünfter NSBler hat uns im Vorfeld für „Bremen räumt auf“ angemeldet und das Equipment an der Ausgabestelle abgeholt.

Eine Änderung der „Bremen räumt auf“-Aktion stieß nicht auf so große Freude: statt der sonst zusätzlich zu den Mülltüten und Handschuhen ausgegebenen Äpfel, Müsliriegel oder Muffins könne man sich dieses Jahr Samstag ab 15 Uhr auf dem Marktplatz einen Snack abholen – keiner von uns Paddlern hatte vor, das in Anspruch zu nehmen – dafür fährt man doch nicht noch mal Stunden später in die Innenstadt?! Aber nach dem Paddeln wäre ein Snack gerade recht gewesen.

Ein bewährtes Verfahren, den ganzen Müll vom Wasser aus zu sammeln wurde schon in den letzten Jahren erprobt: Ein Canadier fungiert als „Mutterschiff“ für die großen Müllsäcke, wo die kleineren, wendigeren Kajakpaddler ihre Ladung von Zeit zu Zeit abgeben können.

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Und dieses Jahr lag der Mutterschiff-Canadier tief im Wasser… 6 oder 7 Müllsäcke sind es geworden! Und außer den üblichen Flaschen und Plastiktüten waren auch wieder einige Kuriositäten dabei: ein Hocker aus Holz, dessen vier Beine über die Wasseroberfläche ragten, viele Meter Cassettentonband – man zieht an einem kleinen Stück Band und dann werden es viele, viele, viele, verhedderte Meter, die aus dem Wasser wieder ans Licht kommen und auch noch immer mehr Bänder… zeitweise neun Bänder parallel.

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Auch wurde ein Geocache ohne GPS und Cachebeschreibung gefunden. Aber wo er dann schon mal da war, konnte die anwesende Fachfrau sich ja gleich ins Logbuch eintragen.

Ein einmaliger kleiner Landgang Nähe Hochschulring erbrachte auch einen Riesenhaufen Müll. Nur eine Vinylschallplatte, die wir vergangenen Donnerstag beim Anpaddeln eher Nähe Kuhsiel gesehen hatten, konnten wir nicht mehr erreichen, die Zeit wurde zu knapp.

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Nach etwa anderthalb Stunden Sammelei hatten wir erst den halben Kuhgraben abgeräumt und mussten umkehren, denn bis 13 Uhr sollten die Müllsäcke abgegeben werden. Zudem war der Canadier auch ganz schön voll! Eine erfolgreiche Sammelaktion – und unser Revier ist wieder ein bisschen ansehnlicher geworden, so dass die Saison kommen kann!

 

Terrestrisches Kohlpaddeln

So wie sich schon am Vortag der kalte Wind mit Regen angekündigt hat, ging es dann am Samstag auch wirklich in einer Tour weiter. Daher haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, die Kajaks und Canadier im Bootshaus und damit unser Kohlpaddeln ausfallen zu lassen. Allerdings nur das Paddeln…

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Am Abend haben Melli und Daniel wieder ihre Wohnung fürs Kohlessen zur Verfügung gestellt und nach der Einstimmung durch diverse „Kurze“ und wirklich leckeren Grünkohl (Danke an Melli, Tonia und Simone fürs Kochen.), haben wir uns im Schneetreiben doch noch zu ein paar Spielen hinreißen lassen.

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Mit 12 Teilnehmer/innen ein durchaus gelungener Abend. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass wir im nächsten Jahr wieder besseres Wetter haben, um unsere Spiele auch wieder auf dem Wasser durchführen zu können.

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Text: Tristan
Fotos: Daniel

Halloween-Paddeln 2012

Besser ein Später als gar kein Bericht. 🙂

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Spät im Jahr und pünktlich zum Einbruch der Dunkelheit starteten wir mit Laternen geschmückten, leuchtenden Kanadiern und Kajaks auf eine urige Ausfahrt in blubbernd-schlammigen und düsteren Kanälen unseres Reviers.

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Nichtsahnende Bremer Parkbesucher zogen wir in unseren schaurigen Bann, während wir langsam gleitend, schwankend durch die nächtlichen Gewässer zogen. Unsere kalten Körper wussten wir mit wärmenden Getränken wieder zum Leben zu erwecken.

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Im schaurig-kunstvoll dekorierten Bootslager genossen wir in geselliger Runde unsere leckeren Speisen und freuten uns zu später Stunde auf unsere warmen Betten und das nächste Halloweenpaddeln …

Text: Nele
Fotos: Sebastian und Jagna

Neujahrspaddeln 2013

Das Neujahrspaddeln 2013 war etwas weniger gut besucht als in den Vorjahren, der mittags noch anhaltende Regen oder lang anhaltende Silvesterparties haben vermutlich sechs der acht (sicher oder nur vielleicht) angemeldeten Interessenten dann doch zu Hause bleiben lassen.

Dennoch wurde es bei immerhin 8 Grad plus und etwas Nieselregen eine eher herbstlich anmutende, eisfreie nette Tour nach Kuhsiel.

Die Paddelsaison 2013 ist somit also eröffnet!

Freimarktsregatta 2012

Bereits zum 40. Mal fand am 21.Oktober 2012 das Kanurennen zur Freimarkts-Saison auf der Ochtum in Bremen statt. Der NSB war dieses Jahr mit 8 Starts und 4 Medaillenplätzen dabei.

Nachdem Tristan und Daniel (unser Paddelnachbar vom CVJM) am Samstag schon alle Boote auf den Bootshänger geladen hatten, konnten Sebastian und Nele am Sonntagmorgen entspannt um 7:30 Uhr zur Rennleitung bzw. dem Zieleinlauf an der Ochtum fahren. Bei der einen oder dem anderen machte sich bei der Ankunft gegen halb 9 schon eine gewisse Nervosität bemerkbar, schließlich sollte das erste Rennen mit NSB-Beteiligung um 8:50 starten… und zwar ca. 3 km vom Zieleinlauf entfernt! Der vom Veranstalter eingerichtete Shuttle-Service zum Rennstartort war nämlich auch schon abgefahren. Nach kurzer Lagebesprechung haben wir uns entschieden mit allen Booten und den Startnummern zum Startort des 3000 m Rennen zu fahren. Bei Ankunft blieb gerade noch Zeit, die Boote zum Wasser zu tragen und mit einer vernachlässigbaren Verspätung von 2 Minuten konnte unser Vorsitzender Sebastian ins 3000 m Rennen der Klasse „Senioren A“ (= Ü32) starten. Was man ihm erst im Ziel verriet: Die Steueranlage seines Seekajaks durfte nicht eingesetzt werden. Da er jedoch Zweiter von zwei war, konnte zumindest ein unfairer Wettbewerbsvorteil ausgeschlossen werden. Wichtiger war es, Tristan noch rechtzeitig vorzuwarnen, der kurz darauf mit dem gleichen Boot für das 6000 m Rennen an den Start ging. Zuvor paddelte Nele gegen die starke Konkurrenz über die 3 km auf den 3. Platz (von 3).

Für die Taifun-Klasse (das sind Kunststoffboote, von denen eigentlich jeder Verein noch ein paar im Bootslager hat), ging der NSB mit vier Teilnehmern an den Start. Alle haben auf den 500m ordentlich Gas gegeben und sich mit den anderen Startern ein packendes Rennen geliefert. Beim Taifun-Rennen starten nämlich immer 3 Kajaks gleichzeitig, während bei den Langstreckenrennen mit einer Minute Abstand gestartet wird. Felix konnte die schnellste NSB-Zeit erpaddeln und sicherte sich den 2. Platz, Tristan folgte kurz darauf auf den 3. Platz.

Für das abschließende C7-Rennen – also ein Canadier mit 7 Paddlern an Bord – haben Tristan, Florian, Nele, Felix, Johannes, Sebastian und Daniel nochmal alles gegeben und sind mit einer Zeit von 2:13:06 auf den 7. Platz gepaddelt. Im Tausch gegen zwei unserer stärksten Kanuten, die für den CVJM zuvor bereits im C7 er gestartet sind, hat uns Daniel vom CVJM als Steuermann so gut angefeuert, dass wir (jedenfalls gefühlt) richtig schnell waren.

Das Wetter wurde zunehmend schöner und die Bratwurst und das Bier schmeckten umso besser. Nach der Siegerehrung und mit einem Freimarktherz um den Hals bestaunten wir das üppig ausgestattete zweistöckige Bootshaus vom gastgebenden Verein Warturm. Vielleicht sollten wir in Erwägung ziehen, auch so eine tolle Veranstaltung zu organisieren…

Text: Nele
Fotos: verschiedene Personen

Kanupolo NSB & KPB

Am Sonntag, den 7.10. , machten wir – also Johannes, Sebastian, Adrian, Katrin und Jagna – uns auf zum Werdersee, um endlich einmal „richtig“ Kanupolo zu spielen, wobei es für einige von uns das erste Mal war.
Dank netter Unterstützung von Jana und Bastian vom KPB haben wir aber schnell erfahren, dass Kanupolo mit echten Toren, einem richtigen Feld und Regeln genauso viel Spaß machen kann wie unser übliches „Kanu-Rugby“ auf dem Unisee. Und dazu wurde unser Team auch noch von einem Sieg gekrönt (bei 3:4 Spielern wohlgemerkt… obwohl man doch fairerweise dazusagen muss, dass der Wind auf unserer Seite war).
Trotz einer kurzen Spielunterbrechung durch starken Wind und Regen ist das Spiel sehr ruhig und nett verlaufen, und nach drei Stunden kamen alle zufrieden zum Bootshaus zurück (wo zu unserer Überraschung eine kleine Schleuder das Auswringen der Neos vereinfachte, tolle Erfindung ;-))!
Fazit: Super viel Spaß, und ein paar neue Regeln haben wir auch gelernt!

Text: Jagna
Foto: Sebastian

Harriersand-Umrundung

Um kurz nach 9 Uhr trafen sich 7 fast schon wache Paddler am Bootshaus um die Kajaks für die Harriersandumrundung auf den Anhänger zu laden.
Wie immer ein wenig zu spät machten wir uns auf den Weg nach Sandstedt, wo sich noch Paddler Nummer 8 dazu gesellte und es passend zur Ankunft das erste mal geregnet hat.

Auch wenn der Himmel ein paar blaue Lücken aufgewiesen hat, war es leider nicht das letzte mal, dass wir an diesem Tag nass geworden sind.
Motiviert stiegen wir neben dem Fähranleger Sandstedt-Brake in die Kajaks und fuhren mit den ersten Sonnenstrahlen südlich durch das Naturschutzgebiet „Rechter Nebenarm der Weser“ zwischen Festland und Harriersand.

Nach 2 kleinen Pausen auf dem Wasser gab es noch einen Regenschauer, bei dem wir feststellen mussten, dass nicht jede Regenjacke jedem Regenschauer standhalten kann. Aber passend zur Pause an der Südspitze von Harriersand ließ sich auch die Sonne wieder blicken. Ebenso ein Seehund, der neugierig in unsere Richtung guckte sich dann aber doch dafür entschied, an einer andere Stelle an Land zu gehen.

Nachdem die Weser ihre FLießrichtung wieder gen Nordsee geändert hat, stiegen wir wieder in die Kajaks und fuhren auf der Weser, mit Ausnahme eines kleinen, letzten Regenschauers, bei strahlendem Sonnenschein zurück nach Sandstedt.


Harriersand-Umrundung auf einer größeren Karte anzeigen

Text: Tristan
Fotos: Sebastian



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